Infos
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» Grafik: |
88 |
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» Sound: |
92 |
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» Spielspaß Solo: |
94 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
93 |
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Qualität
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Story
Seit dem Vorfall auf Shadow Moses Island ist die geheime Metal Gear Technologie als 'TOP SECRET' klassifiziert worden. Durch Revolver Ocelot sind diese Daten auf den Schwarzmark gelangt, deshalb rüsten immer mehr der Atommächte auf. Solid Snake ist unterdessen Mitglied der Anti-Metal-Gear Gruppe 'Philantropy' geworden. Snake erfährt das die US-Marines einen neuen Metal Gear Prototypen unter strengster Geheimhaltung transportieren. Er macht sich auf den Weg zum Hudson River, springt die Brücke runter und infiltriert das Schiff. Es scheint aber viel mehr dahinterzustecken, als russische Spezialeinheuten die Angestellten erschiessen und das Schiff übernehmen. Er macht die Photos vom Prototypen, doch danach wird der Prototyp von Revolver Ocelot gestohlen, und das Schiff gekapert. Snake gilt nach diesem Zwischenfall als tot.
Eine Weile nach diesem Zwischenfall macht sich ein weiterer Agent mit dem Codenamen 'Raiden' auf den weg zu einer Öl-Anlage, in der feindliche Spezialeinheiten Geiseln genommen haben. Man schlüpft nun in die Rolle von Raiden und infiltriert die riesige Basis.
Die Story ist eine der tiefgründigsten die es auf der PS2 gibt. Man muss den Vorgänger nicht unbedingt gespielt haben, aber es wäre von Vorteil, die Story wird so kompliziert das man den Überblick verlieren kann. Besonders gefällt hier das weitere Leute beteiligt sind. Viele dachten MGS2 sei eine schlechte Fortsetzung, wegen der Story. Die Leute vom Storyboard hätten die Story zu Fantasievoll gestaltet, dem ist aber nicht so, spielt man das Spiel bis zur Hälfte durch nimmt alles wieder eine logische Form an.
Gameplay
Die Perspektive ist Isometrisch, die Kamera ist irgendwo im Raum fixiert und wenn man sich über den Bildrand bewegt zieht die Kamera nach. Erst wenn man meistens abbiegt wechselt die Kamera an eine neue Position. Das mit der Kamera wurde gut gelöst, man sieht den Charakter immer, d.h. er wird nicht durch irgendwelche Wände oder Geländer verdeckt. Man sieht so viel wie möglich vom Raum, auch ohne Faltungsmatrix.
Die Steuerung überzeugt durch deren Inventar und Charaktersteuerung. Mit dem linken Analog Stick bewegt man den Charakter, mit L2 und R2 bedient man die beiden Inventare (L2 = Linkes Inventar Menü erscheint, Inventar. R2 = Rechtes Inventar Menü erscheint, Waffen), und mit oben oder unten wählt man einzelne Objekte/Waffen aus. Die Waffe wird mit Circle bedient, drückt man circle dann zielt man aus isometrischer Ansicht mit dem Red Dot, lässt man los schiesst man. Will man aus 1st action schiessen, drückt man L1 (umschauen), haltet es gedrückt und zielt/schiesst indem man Circle drückt.
Es gibt eine Beretta M92F (modifiziert), eine H&K USP (SOCOM), eine H&K PSG1, eine H&K PSG1-T, eine AK-74-U, eine AK-47, eine gekürzte M4, einen RGB9 Granatwerfer, und einen Raketenwerfer für Boden-Luft Angriffe. Einfach die AK-47 zücken, durch den Gang rennen und alle erschiessen endet schnell in einem Mission Failed, deshalb muss man die Waffen gut einsetzen.
Es gibt schleichen, rennen oder kriechen. Je nachdem wie man sich fortbewegt und was für ein Untergrund unter den Füssen ist gibt es andere Geräusche. Mit Kriechen kann man zusätzlich durch kleine Öffnungen gehen, wo evtl. noch Munition versteckt ist.
Das Inventar ist sehr gross, so gibt es nebst den Waffen auch Bandagen gegen Verletzungen, Claymore-Minen, Elektronische Jammer, Anti-Depressivum gegen Händezittern (nützlich beim zielen mit dem Scharfschützengewehr), Karton-Boxen um sich zu verstecken, Infrarot-Brillen, und vieles mehr. Zudem gibt es Codekarten, mit Levelzahlen drauf, mit denen man durch die Türen gehen kann die ein bestimmtes level erfordern.
Die KI der Gegner ist sehr gut programmiert, die Gegner können einem Folgen, wenn sie Fussabdrücke sehen, oder Patronenhülsen. Eleminiert man ein Mitglied mit einem Fungerät, versucht der Kommandant ihn zu erreichen, ergo gibt es keine Antwort und es kommt ein Durchsuchungstrupp. Kameras sehen den Charakter, und Gegner hören Schüsse.
Die Level spielen alle auf der Öl-Einrichtung, das Hexagonartig aufgebaut ist, Strut E, Strut F, Engine Room, usw. Man schleicht sich also durch die Strut's und Sektoren und erledigt die Aufgaben die man per Nano bekommt. An bestimmten Stellen kommen dann meistens sehr lange Zwischensequenzen.
Sehr gutes Gameplay, wenn nicht eines der besten. Einzig die langen Zwischensequenzen und Codec Gespräche können nerven. Doch viele sehen darin das Spielprinzip von MGS2.
Grafik
Die In-Game Grafik ist sehr Detailliert. Rumfliegende Vögel, runterfallende Federn, rausschiessende Patronenhülsen, lesbare Schilder, superscharfe Texturen, realistische Einschusslöcher, rumfliegende Haare, und rausfliegende Magazine. Die Wände und Böden haben ein 3D-CEL-Shading bekommen.
Die Qualität der Zwischensequenzen ist sehr hoch, mehrere male sieht man bestaunt man einfach nur die Grafik anstatt die Story.
Sound
Der Sound kann von einer Sekunde auf die andere von ruhig auf dramatisch wechseln. Der Sound insgesamt ist sehr gut, es ist ruhig, dann wird man gesehen, der alarm geht los, es ertönt ein halbschriller Ton und die Musik wechselt auf Dramatisch, dann wird man gesucht, die Truppen ziehen wieder ab aber die sicherheit wird erhöht, also schaltet die Dramatik wieder etwas runter bis der Status dann wieder normal ist.

Fazit
Fazit:
MGS2 hat eine sehr umfangreiche und manchmal auch verwirrende Story, das Gameplay ist ausgeklügelt und durch das Inventar steuert man sehr schnell. Die Grafik ist wie bei Konami so üblich sehr hoch, der Sound wechselt hervorragend zwischen den Situationen. Auch Pluspunkte gibt es für das Zusatzlevel das man zuerst spielen sollte, das Schiff, wo Snake angeblich verschwindet. Was dieses Spiel zu einem Referenztitel macht ist der sehr hohe Detailgrad, die KI der Gegner und die Story. Ein Kontra sind die Bossgegner, zb. Fatman.
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