ICO
Wenn ein Spiel immer wieder als Referenz genannt wird, muss es schon was besonderes sein.
Die Geschichte
Im Vorspann erfährt man eigentlich nur, dass der Junge ICO aufgrund seiner Hörner zu einer verlassenen Burg gebracht wird, und Einwohner eines Dorfes ihn dort einsperren. Er kann man seinem Gefängnis entfliehen. Er muss erkennen, dass niemand sonst sich in der Burg aufzuhalten scheint. Später trifft er auf ein Mädchen, namens Yorda das eine ihm unbekannte Sprache spricht. Gemeinsam versuchen sie aus der Burg zu fliehen. Was gar nicht so einfach ist, da das Mädchen von Schatten verfolg wird.
Die Steuerung
Man steuert nur ICO. Mit dem linken Analogstick bewegt man ihn. Man springt mit der Dreiecktaste.
Mit der Kreistaste schwing man auf Ketten hin und her, verschiebt Gegenstände usw, Mit der rechten Maustaste kann man die Kamera verändern.
Aber was ist mit Yorda? Die folgt euch normalerweise. Im Wesentlichen ist ihre Aufgabe magisch versiegelte Türen zu öffnen. Da gibt es aber nur ein Problem. Yorda kann nicht besonders gut klettern, springen usw.
Daraus ergibt sich jedem Raum die Aufgabe, einen Weg für Yorda zu ebenen.
Meistens klettert man als ICO herum und lässt Falltüren und Leitern herab, damit Yorda einem folgen kann.
Kommt sie nicht von selbst ruft man sie mit der L1 Taste. Solche Schalterrätsel können sich auf mehrere Räume erstrecken. Wenn man aber Yorda zulange alleine lässt, tauchen Schatten auf, die Yorda in ein Schattenportal zerren wollen. Da man dann keine magischen Türen mehr öffnen kann ist das Spiel zu Ende. Um das zu verhindern kann man mittels eines Holzstabes(später erhält man ein Schwert) auf die Schatten eindreschen bis sich die Schatten auflösen. Der Kampf dient eigentlich nur zur Hebung des Schwierigkeitsgrades und ist eigentlich nur stumpfes Tastendrücken.
Grafik
In der Special Edition bekam man ICO Postkarten zum Spiel. Und das passt zum Spiel. Jedes Bild ergibt ein Postkartenmotiv. Man hat wunderschöne Panoramen, sehr schöne Lichteffekte eine wunderbare Levelarchitektur. Allein die Animationen von Yorda sind ein Traum.
Sound
Dieser wird sehr spärlich eingesetzt. Und gerade das hebt die Stimmung, und zeigt einem wie isoliert die beiden Protagonisten sind.
Ach ja: Wenn man das Spiel ein zweites mal durchspielt, versteht man was Yorda sagt!
Fazit
Ein ungewöhnliches sehr gutes Spiel. Die indirekte Steuerung von Yorda, und der eher ruhige Spielfluss ist sicher nicht jedermanns Sache. Wenn man sich aber darauf einlässt, hat man eineinzigartiges Erlebnis.