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Spielinfos Bewertungen (6) User-Reviews (1) Screenshots (0) Spiel bewerten

560. Gungrave

PS2
» Grafik: 76
» Sound: 80
» Spielspaß Solo: 82
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung:
81
» Anzahl Bewertungen: 6     » alle zeigen
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Infos
» Von: axelkothe
» Am: 31.03.2006
» Spielzeit: 0 h
» Grafik: 80
» Sound: 80
» Spielspaß Solo: 85
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 83
Pro
Design
Contra
Gameplay repetitiv
Technik nicht up to date
sehr kurz
Qualität
» bewertet mit: 8
Das Ding hat Style

Schon seit vielen Jahren steht der Name der japanischen Spielefirma Red für hervorragende Spiele, die sich nicht hinter den großen Serien der großen Publisher verstecken müssen. Dass Red hierzulande dennoch nur den eingeweihten bekannt ist, liegt wohl erstens daran, dass die meisten Titel nicht von Red selbst, sondern von anderen Firmen gepublished wurden, und zweitens daran, dass viele der Hits nie den Sprung in den Westen, oder gar Europa geschafft haben. Einer der Titel, die auch hierzulande zu Ehren kommen, ist nun Gungrave, welches im Vertrieb von Activision in Deutschland erscheint.

Die Story von Gungrave beginnt doch sehr ungewöhnlich, hier ein Auszug aus dem Handbuch: Es regnet. Die Tropfen bahnen sich ihren Weg auf die Dächer und werden langsam zu Schnee. Mit dieser beschaulichen Szene nimmt alles seinen Lauf... . In einer abgelegenen Straße in einem schmuddeligen Stadtviertel zerrt ein Mädchen einen Koffer hinter sich her und eine Blutspur markiert ihren Weg. Dieses geheimnisvolle Geschöpf lässt einen Killer von den Toten erwachen. Sein Name ist DEATH: BEYOND THE GRAVE und seine zwei riesigen Wummen heißen CERBEROS. Das Syndikat und seine Mutantenbosse stehen Grave im Weg und bleiche menschenähnliche Kreaturen sind ihm auf den Fersen! Gelingt es Ihnen, die Verbindung zwischen Harry, dem Big Boss des Syndikats, und Grave aufzudecken und das Geheimnis des Mädchens zu lüften? Werden sie Zeuge, wie der Tod in menschlicher Form über eine gewaltige Stadt fegt, in der Himmel und Hölle nicht weit von einander entfernt sind! Erleben sie, wie das Wutgebrüll einer Seele sich in einen unaufhaltsamen Kugelhagel verwandelt, der auslöscht, was ihm in die Quere kommt.

Im Spiel präsentiert sich das ganze dann so: Ihr lauft mit eurem „Helden“ Grave durch 6 lange und abwechslungsreiche Cel-Shading Level, darunter eine Fabrikanlage, eine U-Bahn Station sowie eine Bar. In jeder Hand hat Grave eine Wumme, mit denen er dank unendlichem Munitionsvorrat pausenlos auf die zahlreichen Feinde ballern kann. Lasst ihr die Feinde mal näher an euch herankommen, kommt eine weitere, doch etwas sehr ungewöhnliche Waffe ins Spiel, nämlich ein Sarg, den der Held die ganze Zeit über auf seinen Rücken geschnallt herumträgt. Diesen schwingt ihr einmal um euch herum, und schon habt ihr wieder Platz zum agieren. Wenn freigeschaltet, bietet der Inhalt des Sarges noch mehr Firepower: Denn dann kramt ihr aus der Holzkiste mal schnell einen Raketen- oder Mehrfach-Granatwerfer, welche für heftige Verwüstungen auf dem Bildschirm sorgen. Leider müssen diese Waffen vor dem Gebrauch aufgeladen werden, und zwar durch lange Combos in den vorhergehenden Kämpfen.

Technik:
Die Grafikengine von Gungrave scheint nicht besonders potent zu sein, bei größeren Gegneraufkommen kommt es trotz nicht allzu üppig ausgestatteter Level schon mal zu Slowdowns, auch die Sichtweite ist recht beschränkt. Dennoch verdient sich das Spiel eine hohe Grafikwertung, denn auch wenn die Technik nicht berauschend ist, das hervorragende Design ist über alle Zweifel erhaben und lässt Gungrave zu einem ganz besonderen Titel werden. Das stammt nämlich von den bekannten Animemeistern Yasuhiro Nightow (Original Concept & Character Design) und Kosuke Fujishima (Mechanical Design & Guest Character Design), die ihren Job mit Bravour erledigt haben. Dass sich Activision bei der Sprachausgabe entschieden hat, die japanische Fassung beizubehalten und statt einer Synchronisation Untertitel anbietet, spricht für sie: Die Originalsprache passt perfekt, zumal die meisten Anime in der Regel sowieso nicht synchronisiert werden.
Fazit
Axels Meinung:
Gungrave lebt vor allem von seinem tollen grafischen Design mit der genial düsteren Atmosphäre. Denn spielerisch ist der Titel leider sehr simpel und abwechslungsarm, in der Regel gilt es einfach, den Feuerknopf zu betätigen. Einzig die Endgegner bringen etwas Abwechslung in die Bude, zumindest für kurze Zeit. Und da wären wir auch schon beim nächsten Problem: Die Spielzeit ist mit knapp zwei Stunden schon arg kurz ausgefallen, wirkliche Anreize, das Spiel ein weiteres Mal durchzuspielen gibt es auch nicht. So ist Gungrave ein Titel den man sich als Animefan, der zugunsten des Designs auch mal ein Auge bezüglich des Gameplays zudrücken kann, kaufen sollte, für den Normalverbraucher dagegen eher eine Geldverschwendung beziehungsweise ein Titel, den man sich mal übers Wochenende aus der Videothek ausleiht.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
Publisher
Activision
Entwickler
Red Entertainme...
Website
de.playstation....
Release
Erhältlich
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Features
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