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RalliSport Challenge
RSC war auf jeden Fall einer der besten Xbox-Starttitel. Insgesamt gab es eigentlich nur 5 richtig gute Spiele zum Start der Xbox. RSC gehörte auf jeden Fall zu den grafisch beeindruckensten. Neben Dead or Alive 3 und Halo hat RSC eigentlich als erstes die Power der Xbox gezeigt. Auch heute, über 2 Jahre nach dem Start der Konsole, kann die Grafik immer noch überzeugen. Wer RSC zum ersten mal einlegt sollte als erstes ein neues Profil einlegen. Dafür muss man nur einen Namen eingeben. Andere Auswahlmöglichkeiten wie Nummernschild oder Helme, wie man es aus PGR kennt, gibt es nicht. Dann sollte man die Karriere starten. Am Anfang gibt es noch sehr wenige Autos und Strecken. Das ändert sich dann aber, wenn man Punkte holt und damit neue Autoklassen und Rennen freischaltet. In Cups erhält man nicht nur für gute Platzierungen Punkte, sondern sondern auch für sauberes Fahren, also wenn der Schaden so gering wie möglich ist, oder hohe Geschwindigkeiten. Diese Punkte werden dann zusammengezählt und zu der Punktzahl, die man am Ende bekommt addiert. Man muss also nicht unbedingt in jeder Meisterschaft erster sein, um alle Autos freizuschalten. Das funktioniert dadurch, dass eine bestimmte Anzahl an Punkten erreicht werden muss. Gefahren wird meistens auf Strecken von einem Punkt zu einem anderen auf Zeit gegen drei Gegner. Es gibt aber auch Rundkurse, wo man direkt gegen die anderen Autos fährt. Das sind dann meistens Eisrennen, während z.B. bei Wüstenrennen oder auf Bergen immer gegen die Uhr gefahren wird. Der Schwierigkeitsgrad ist am Anfang ziemlich niedrig, steigt aber dann sehr schnell an. Nicht nur die Autos werden schneller und schwer tz kontrollieren, sondern die Gegner werden auch besser. Wer dann aber die zweite oder dritte Schwierigkeitsstufe versuchen will, sollte viel Geduld mitbringen, weil es da nicht mehr möglich ist, neu zu starten. Weil es aber wirklich schwer ist, alle Strecken auswendig zu kennen, muss man schon öfter die ganze Meisterschaft neu starten. Neben dem Karrieremodus gibt es aber auch noch einen Multiplayer, zwar nicht online, aber mit geteiltem Bildschirm. Dieser läuft sehr flüssig, während die Grafik nur ein bisschen schlechter aussieht. Das ist schon mal sehr gut, weil ich das schon ganz anders gesehen habe. Allerdings ist das ganze auf einem kleineren Fernseher dann etwas unübersichtlich. Durch die hohe Geschwindigkeit erkenn man Kurven oft sehr spät, wobei die Beifahrer, der im Einzelspielermodus immer mehr oder weniger nützliche Tipps gibt natürlich fehlt. Er kann ja nicht zwei Fahrern gleichzeitig helfen. Die Pfeile werden aber zum Glück noch eingeblendet. Ich finde auch ein bisschen schade, dass man nicht noch zusätzlich gegen Computergegner fahren kann, dann wäre die Strecke nicht immer so leer. Das Gameplay ist ziemlich gut geworden. Zwar arkadelastige Aber gute Fahrphysik. Mich wundert es aber ein bisschen, dass man nur um die Kurven kommt, in dem man driftet. Es funktioniert eigentlich nicht, langsam um eine Kurve zu fahren, weil man sie dann nicht kriegen kann, ohne in den nächsten Busch zu fahren. Das ist vor allem nervig wenn man in enge Kurven fährt. Bei einem Drift rammt das Heck des Autos sehr schnell die Wand, aber langsamer kann man auch nicht rumfahren. Aber mit etwas Übung klappt das dann schon und man slidet elegant um jedes Eck. Vor den Rennen lassen sich noch kleine Details am Wagen ändern, allerdings ist das ziemlich unwichtig, weil die verschiedenen Einstellungen eigentlich keine Stärken und Schwächen haben. Für jeden Untergrund gibt es einen optimalen Reifen. Mit Asphaltreifen kommt man auf Eis zum Beispiel nicht weit. Die optimale Abstimmung ist immer schon vorher eingestellt. Die verschiedenen Untergründe bieten aber auf jeden Fall viel Abwechslung. Wie schon gesagt ist die Grafik das beste an RSC. Die Autos sehen super aus. Sie sind sehr detailliert und die Umgebung spiegelt sich in den Scheiben. Es ist zwar nicht jeder Baum, aber halt die Berge im Hintergrund. Sieht trotzdem cool aus. Besonders gut ist aberdie Umgebungsgrafik. Bäume und Sträucher bewegen sich im Wind und ab und zu rennen auch mal Pferde oder in der Wüste Zebras vorbei. Die Wassergrafik sieht für ein Rennspiel auch okay aus. Der Sound hat mich nicht so begeistert. Die Motorengeräusche sind ziemlich gut, aber die Musik nervt, zum Glück kann man sie ausschalten. Zusammenfassung: Pro: - Grafik - Gute Fahrphysik - Guter Multiplayer für ein Rennspiel - Hohe Langzeimotivation Contra - schwer - nervige Musik - (fehlendes Xbox Live, was aber eigentlich bei einem Starttitel noch nicht zählt!) Fazit Wer RSC noch nicht hat, kann für den sehr niedrigen Preis von ca. 10 Euro bedenkenlos zuschlagen. Xbox Live Spieler greifen aber natürlich zu RSC 2! |
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