So, meine Eindrücke zu GHOSTHUNTER:
Vorzüglich. Nach PRIMAL das zweite tolle Game von Sony Cambridge. Die Grafik ist sehr gelungen, tolle Gesichtsanimationen (inkl. Falten), Licht/Schatten dito sehr gelungen, die Taschenlampeneffekte lassen Silent Hill in dieser Hinsicht alt aussehen. Generell vermittelt die Grafik eine Atmosphäre des Verfalls bzw. der Morbidität. Lazarus ist toll animiert und sieht mit Lederjacke einfach fantastisch aus. Auch die Effekte mit dem Spektralvisor kommt gut rüber.
Man steuert Lazarus mit dem linken Stick, mit dem rechten wird die Kamera gedreht bzw. das Fadenkreuz auf den Gegner ausgerichtet, die Kamera ist ab und zu etwas störrisch bzw. gibt es fixe Kamerapositionen, wodurch eben man manchen Stellen leichte Unübersichtlichkeit aufkommt. In Kämpfen wird die Kamera zentriert, und man kann nur mehr das Fadenkreuz manuell ausrichten. Im Kampfmodus bewegt sich Lazarus etwas träge. aber nach kurzer Eingewöhnungszeit klappt das IMHO ziemlich gut.
Lebensnergie wird durch freiwerdende orangeleuchtende „Energieballungen“ aufgefrischt, bzw. die Waffenergie durch Ektoplasma der eingebuchteten Ghosts (oder wie immer das Zeug heißt).
Allerdings kann er nicht laufen, wenn er kämpft = Waffen tauschen wird etwas brisant, weil man weiter einsteckt. Auch Egosicht ist möglich, in dieser kann man sich aber nicht bewegen (auch den Spezialvisor kann man nur in Egosicht verwenden).
Dialoge sind in der englischen Synchro wie erwartet ebenfalls ganz vorzüglich (Spiel ist multilingual, dtsch. Synchronstimme von Brad Pitt) und witzig (Computer zu Lazarus, als ein Geist durch die Wand bricht: „Grund zu großer Nervosität“), oder die alte Lady Monteford, die den „hübschen jungen Mann“ verspottet. Weniger zahlreich als in PRIMAL, da das Geistmädchen Astral leider leider nicht sprechen kann (Lazarus zu ihr nach ihrem ersten "Erscheinen": "ah, yey, hmm, well, nice to have you on board", woraufhin sie ihm ein Kußhändchen schickt.)
Ach ja, Astral, der weibliche Geist, der in Lazarus „gefahren“ ist, ist auch sehr hübsch animiert und bewegt sich vorwiegend fliegend-schwebend fort und eine bläuliche Aura hinter sich herziehend. Sie kann die Fähigkeiten besiegter Geister übernehmen und für Lazarus unzugängliche Areale erreichen/öffnen.
Der Sound ist ebenfalls ausgezeichnet (mit ner Anlage wirds fantastisch), sowohl die Waffen betreffend als auch die stimmungsvolle Musik (seien es dramatische Orchesterklänge oder ein Banjo im Sumpfgebiet).
Details zur Steuerung:
Mit L1 wird durch die Waffen gescrollt in nem kreisrunden Menü - allerdings kriegt man weiter was auf die Mütze
L2 hat glaube ich keine Funktion
R1 ist fürs Ballern
R2 weiß ich im Moment ned auswendig
DREIECK ist zum Umschalten in die Egosicht, mit X wird dann zusätzlich der Spektralvisor aufgeschaltet, der funzt nur in Egosicht.
X dient zusätzlich auch für Aktionen.
O dient zum deaktivieren der Egoansicht und aktivieren/deaktivieren des Kamfpmodus.
SELECT ist zum Aufrufen des Itemmenüs mit Waffen, Notizen, Akten etc.
START ist zum Pausieren des Spieles
Astral wird mit R1 und R2 nach oben bzw. unten gesteuert, die Auswahl ihrer Geistfähigkeiten erfolgt ebenfalls über ein Menü wie die Waffen bei Lazarus.
Der linke Stick bewegt Lazaus bzw. zoomt in der Egoansicht und aktiviertem Schaftschützengewehr.
Der rechte Stick bewegt die Kamera.
Im Kampfmodus bewegt man Lazarus mit links und steuert das Fadenkreuz mit rechts, autoaim gibts ned. Ballern geht auch in Egosicht, nur bewegt er sich dann ned.
Steuerkreuz runter = in die Hocke gehen/schleichen
Steuerkreuz rauf = wieder normal bewegen
P.S.: Auch mit "normalen" Waffen auf Geister ballern bringt etwas - dies setzt nämlich Energie = Munition für die Spezialknarren frei.