Jetzt mitmachen!
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Spielinfos Bewertungen (8) User-Reviews (3) Screenshots (0) Spiel bewerten

585. Contra: Shattered Soldier

PS2
» Grafik: 70
» Sound: 73
» Spielspaß Solo: 70
» Spielspaß Multi: 80
» Gesamtwertung:
81
» Anzahl Bewertungen: 8     » alle zeigen
Bitte einloggen, um Spiel bewerten zu können.
Noch kein Master-Review vorhanden.
Noch keine Wertung vorhanden.
User-Review:   » drucken    » versenden
Infos
» Von: feuergolem
» Am: 30.04.2006
» Spielzeit: 25 h
» Grafik: 91
» Sound: 89
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 87
Pro
Gute Grafik
Anspruchsvolle Aufgaben
Gelungener Soundtrack
Herrlich detaillierte Texturen
Contra
Teils sehr unfair
Qualität
» bewertet mit: 10
Contra: Shattered Soldier

Learning by Dying

Contra-Fans auf der ganzen Welt haben seit dem genialen Super Contra beziehungsweise Super Probotector auf dem Super Nintendo auf ein neues Contra gewartet. Nachdem die Fremdentwicklungen der beiden PSone-Spiele Contra - The Legacy Of War und C: The Contra Adventure durch den ungarischen Entwickler Appaloosa Interative leider in die Hose gegangen waren, nahm man bei Konami die Sache wieder selbst in die Hand und programmierte ein Spiel, das sich wieder an den Tugenden klassischer Sidescroller orientiert.
Wie so oft bei Actionspielen, ist auch bei Contra: Shattered Soldier die Story nichts Weltbewegendes. Nach den Alienkriegen gegen Blood Falcon wurde Bill Rizer, Bezwinger von Blood Falcon, zu 10. 000 Jahren Haft in einem Cryo-Gefängnis verurteilt, weil er seinen Partner Lance umgebracht haben soll und für die fast vollständige Auslöschung der Menschheit verantwortlich sei. Doch nun ist Blood Falcon zurück und nach verheerenden Niederlagen bleibt dem Militär nichts anderes übrig, als Bill Rizer wieder aufzutauen.

Nach einem neuen Haarschnitt schnappt sich Bill eine Handvoll Bleispritzen und macht sich zusammen mit dem feschen Cyborg-Mädel Lucia auf die Alien-Jagd. Bill und Lucia laufen und springen von links nach rechts in klassischer 2D-Manier durch die Polygon-Level, gelegentlich benutzen sie auch diverse Fortbewegungsmittel. Das Waffensystem wurde überarbeitet und die aufsammelbaren Schießprügel durch ein vorgegebenes Arsenal ersetzt. Zu jeder Zeit hat man die Möglichkeit Maschinengewehr, Flammenwerfer und Granatwerfer per Schultertaste zu wechseln. Zusätzlich besitzt jeder Waffentyp eine Aufladefunktion, mit der je nach aktivierter Waffe Zielsuch-Raketen, ein Selbstschuss-Satellit oder ein Beam-Schuss abgefeuert werden. Über die unteren L- und R-Tasten lässt sich die Standposition der Spielfigur festhalten und die Schussrichtung in einer bestimmten Position halten.

Die anfangs etwas überladen wirkende Steuerung hat man schon nach kurzer Zeit gut im Griff, was auch fürs Überleben unbedingt notwendig ist. Denn Contra: Shattered Soldier ist alles andere als einfach. Das Leveldesign wurde perfekt an die sehr gut von der Hand gehende Steuerung angepasst und fordert vom Spieler nicht nur blindes Beherrschen selbiger, sondern auch exzellente Levelkenntnis. Das Gameplay lässt sich ehesten mit Learning by Dying beschreiben – in den ersten Spielstunden stirbt man teilweise im Sekundentakt den Bildschirmtod. Erst durch fundierte Kenntnisse über Angriffsformationen und taktischen Waffeneinsatz steigen die Überlebenschancen. Es ist sogar möglich und für das Freispielen gewisser Extras unerlässlich, das Spiel ohne Lebensverlust zu beenden.

Wie bereits erwähnt, ist der Schwierigkeitsgrad eine harte Nuss. Im Optionsmenü kann man zwar zwischen Leicht und Normal wählen, dies hat aber nur Auswirkungen auf die zur Verfügung stehenden Leben und Continues. Während auf Leicht satte 99 Continues und zehn Leben zur Verfügung stehen, muss man auf Normal mit vier Continues und drei Leben auskommen. Unter dem Menü-Punkt Etc. versteckt sich neben den freigespielten Extras der Trainingsmodus. Hier darf man die ersten vier Level mit einen Polster von 30 Leben üben. Je nach Erfolg im Hauptspiel erhält man hier auch Zugriff auf die drei letzten Stages. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, hier die ersten Gehversuche zumachen, da man in diesem Modus am einfachsten relativ viel von den Level zu Gesicht bekommt. Im Hauptspiel darf man Level 1 bis 4 in beliebiger Reihenfolge spielen, der weitere Verlauf ist fest vorgegeben. Spielt man auf Leicht, ist nach Stage 5 Schluss, nur auf Normal kann man hingegen gegen den finalen Endgegner in Stage 7 antreten.
In jedem Level wird die Trefferquote in Prozent gezählt. Es gibt bestimmte Ziele wie Hindernisse und mehrere Trefferzonen eines Endgegners, die es zu zerstören gilt, wenn man die 100 % erreichen will. Am Ende einer Stage erfolgt die Abrechnung und man erhält je nach Zerstörungsrate einen Rang. Dieser Rang hat Auswirkungen auf die Extras, die man freispielen kann. Das Fiese an dem Rang-System ist, dass für ein verbrauchtes Leben 2 % und für einen verbrauchten Continue 10 % abgezogen werden, einen S-Rang erhält man nur für perfekte 100 %. Je nach Erfolg wird ein Movie-Theater mit vier verschiedenen Abspännen, eine Info-Datenbank und eine Artwork-Gallerie freigeschaltet. Der 2-Spieler-Modus lässt zwei Alienjäger simultan gegen die eklige Brut zu Felde ziehen. Der Schwierigkeitsgrad verändert sich nur dahin gehend, dass die Endgegner wesentlich mehr Treffer als im Solo-Player-Modus schlucken. Man sollte allerdings sicherstellen, dass der Partner das Spiel ebenfalls gut beherrscht, da man wie beim Super Nintendo-Contra dem Kollegen die Leben stehlen kann, sobald man seinen Vorrat verbraucht hat.

Wer den Mut aufbringt, sich der Herausforderung zu stellen, erlebt eine rasante Achterbahnfahrt, die er so schnell nicht wieder vergessen wird. Klassische Jump’n’Shoot-Abschnitte wechseln sich mit rasanten Snowboard-Abfahrten und pfeilschnellen Hoverbike-Verfolgungsjagden ab. Sogar der Ritt auf der Rakete ist wieder mit dabei, diesmal hangelt man sich aber nicht von Rakete zu Rakete sondern steuert diese wie ein einem Horizontal-Shooter völlig frei über den Bildschirm, während die Spielfigur lässig an dem Marschflugkörper hängt und einhändig anrauschende Abwehrraketen vom Himmel holt. Im Minutentakt stellen sich fiese Zwischen- und Endgegner dem Söldnerpärchen in den Weg, die mit ihren gigantischen Ausmaßen teilweise fast den ganzen Bildschirm ausfüllen und mit vielfältigen Verwandlungsstufen dem Spieler Schweißperlen auf die Stirn treiben. Kenner der Vorgänger treffen dabei auf ein paar alte Bekannte wie die Schildkröte und den finalen Endgegner aus Super Contra, die mit zeitgemäßer Optik und neuen tödlichen Angriffsformen aufwarten. Im Laufe des Spiel ballert man sich durch eine zerstörte Stadt, verfolgt und entert einen Zug, kämpft sich durch einen Dschungel und grillt Aliens in einer Unterwasser-Basis.

Die 3D-Grafik ist entsprechend der Endzeit-Thematik recht düster, beweist aber mit ihren herrlich detaillierten Texturen und guten Animationen, was man aus der Playstation2 herausholen kann. Slowdowns sucht man genauso vergeblich wie das berüchtigte Kantenflimmern. Ein 60 Hz-Modus wurde Contra: Shattered Soldier ebenso wie eine Sprachauswahl spendiert – für Original-Liebhaber gibt es englische Texte, wer es lieber Deutsch mag, erhält eine gute, aber leider nicht ganz fehlerfreie Übersetzung. PAL-Balken sind zwar vorhanden, dürften mit der Größe von fünf bis zehn Bildzeilen aber höchstens absolute Vollbild-Fanatiker stören.
Die Musik steht der grafischen Präsentation in Nichts nach und untermalt die wilde Actionorige mit harten Metall-Riffs, treibenden Techno-Beats sowie neuarrangierten Melodien aus den Vorgängern. Die Soundeffekte passen sich nahtlos ins Kampfgeschehen ein – dicke Explosionen, Schussgeräusche und ekliges Aliengegrunze dröhnen dank Surroundklang aus allen Lautsprechern. Leider gibt es kein Soundmenü, in dem man Soundeffekte und Musik getrennt regeln kann, durch die Soundkulisse geht die Musik teilweise leider etwas unter.
Fazit
Einsteiger seit gewarnt: Dieses Spiel ist nichts für ungeduldige Naturen, denn der Schwierigkeitsgrad ist enorm hoch.
Profis werden an diesem Spiel aber ihre wahre Freude haben, denn für die werden die Herausforderungen ein echter Segen sein. Auch die super Grafik, der perfekte Sound und die endlose Action macht der Titel für alle Hardcore Zocker zu einem Must-Have.
Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
Publisher
Konami
Entwickler
Konami
Website
de.konami-europ...
Release
Erhältlich
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.2451