Infos
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» Spielzeit: |
8 h |
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» Grafik: |
80 |
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» Sound: |
80 |
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» Spielspaß Solo: |
90 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
85 |
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Pro
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spannend |
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abwechslungsreiche Missionen |
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Strategie ist wichtig |
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Commandos Atmosphäre |
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Contra
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zu kurz |
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hakelige Steuerung |
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nicht ganz optimale Grafik |
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Qualität
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Der Stratege im Shooter-Pelz
Die Commandos-Serie geht in die nächste Runde. Doch statt seine Männer aus der Vogelperspektive auf den Gegner zu scheuchen schlüpft der Spieler bei "Commandos - Strike Force" selbst in die Rolle seiner tapferen Recken.
Die Story:
Vom Inhalt unterscheidet sich Strike Force kaum von seinen Vorgängern. Im 2. Weltkrieg übt man mit den "Commandos", einer Sondereinheit des britischen OSS, Sabotage- und Spionageaktionen hinter den deutschen Linien.
Da werden fleissig Brücken gesprengt, Bahnlinien manipuliert oder aber auch der ein oder andere hochrangige Offizier liquidiert.
Aus der Sicht des Kämpfers:
Wie bereits erwähnt spielt man Strike Force wie einen Shooter. Aus der Ego-Perspektive schleicht oder ballert man sich durch die gegnerischen Anlagen. Dabei stehen viele, aus den Strategie-Teilen bekannte, Methoden zur Auswahl: der Spion kann sich erbeutete Uniformen anziehen und sich somit an den Gegnern vorbeischleichen, allzu aufmerksame Gegner lassen sich mit einer geworfenen Münze oder einer Zigarettenschachtel ablenken.
Doch der Spieler muss auch Abstriche in Kauf nehmen. So ist das Team auf nur noch drei Mitglieder reduziert worden (zum Vergleich: bei Commandos - Man of Courage waren es acht!). In Strike Force stehen uns nur noch der Green Beret, der Scharfschütze und der Spion zur Verfügung.
Sonderfähigkeiten:
Die Spezialfähigkeiten unserer Teammitglieder müssen wir natürlich wieder gekonnt einsetzen.
Der Green Beret ist unsere Kampfmaschine. Er wirft Granaten, benutzt schwere Waffen und Panzerfäuste und schiesst auch mal mit zwei Maschinenpistolen gleichzeitig.
Der Scharfschütze ist da wesentlich zurückhaltender. Er hält sich im Hintergrund und schaltet Feinde lieber mit seinem Gewehr und dem Zielfernrohr aus. Sollte er mal unbemerkt die Position wechseln müssen stehen ihm auch Wurfmesser zum lautlosen Ausschalten von Gegnern zur Verfügung.
Der Spion ist wohl der hinterhältigste der Commandos. Er schleicht sich an seine Gegner an und tötet diese lautlos mit einer Schlinge oder einer schallgedämpften Pistole. Erbeutete Uniformen kann er nutzen, um sich unbemerkt unter den Deutschen zu bewegen. Dabei muss er allerdings darauf achten, keinem ranghöheren Soldaten in die Quere zu kommen, da dieser seine Tarnung sofort erkennt.
Missionsdesign:
Die Missionen sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Hier wechseln sich Schleich- und Ballermissionen in einer sehr angenehmen Mischung ab. Ausserdem bedeutet es in diesem Teil auch nicht gleich das aus wenn man mal ein wenig zu viel Lärm macht. So können auch Action-Freunde mehr oder weniger auf ihre Kosten kommen, müssen aber damit rechnen, dass die Missionen durch allzu brachiales und auffälliges Vorgehen wesentlich schwerer werden als das bei verdeckten Operationen der Fall wäre.
Innerhalb der Missionen ergeben sich oftmals noch zusätzliche Sekundärziele, die unseren abschliessenden Punktestand erhöhen, aber ansonsten keinerlei Auswirkungen auf die Mission oder gar die folgenden Abschnitte haben.
Negativ fällt die zu kurze Spielzeit auf. Nach 8 - 10 Stunden ist das Ganze schon vorbei.
Grafik:
Auch grafisch ist Commandos - Strike Force nicht auf der Höhe der Zeit und des machbaren. Zwar sind die Level gut und detailiert gestaltet und versetzen den Spieler gut ins Geschehen, aber Spiegel- und Wettereffekte oder ganz spektakuläre Explosionen sucht man hier vergeblich.
Die Steuerung:
Die Steuerung von Commandos Strike Force orientiert sich am Ego-Shooter Standard der Playstation, sodass man sich schnell in die Steuerung reinfinden kann, wenn man mit anderen Shootern bereits Erfahrung hat.
Dennoch wirkt die Steuerung alles in allem ein wenig "hakeliger" als bei anderen Shootern. Erst nach einiger Gewöhnungszeit bekommt man ein Gefühl für die Steuerung.

Fazit
Fazit:
Nicht die tollste Grafik, ein wenig hakelige Steuerung, zu kurz? Kann sich das lohnen? Tut es! Denn Commandos - Strike Force ist erfrischend anders. Wer die anderen Commandos Teile gespielt hat wird sich ohnehin freuen, das ganze Geschehen mal aus der Ego-Perspektive zu erleben.
Für alle anderen bei denen Commandos Strike Force keine Nostalgiegefühle aufkommen lässt ist dennoch ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel drin. Denn man hat bei seiner Vorgehensweise immer die volle Entscheidungsfreiheit. Hier ist Gehirnschmalz gefragt. Für zu voreilige Spieler könnte aber genau das zum Frust führen.
Dennoch sollte man Commandos - Strike Force einmal ausprobieren und für sich selbst entscheiden ob einem dieser abwechslungsreiche Schleich-Shooter denn gefällt.
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