Infos
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» Spielzeit: |
>101 h |
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» Grafik: |
82 |
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» Sound: |
80 |
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» Spielspaß Solo: |
85 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
85 |
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Pro
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Beeindruckende Anime-Sequenzen |
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Einfache Menüführung |
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Fair gesetzte Speicherpunkte |
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Spektakuläre Kämpfe |
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Spannende Bossfights |
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Contra
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Klischeehafte Story |
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08/15 Charaktere |
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Nervige Skits |
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Teilweise unfair gesetzte Gegner |
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Aufgesetzter Multiplayer-Modus |
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Qualität
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Tales of Symphonia
In Tales of Symphonia (ToS) übernimmt man die Kontrolle über den jungen Heißsporn Loyd, der versucht gemeinsam mit der Auserwählten Colette und deren Beschützern, die Welt zu Erneuern und somit vorm drohenden Untergang zu schützen. Dabei setzt sich die Gruppe der Auserwählten diversen großen Gefahren aus und gerät mehrmals in Konflikte mit den auf Sylverant herrschenden Desians. Im Verlaufe des Spiels erfährt Colette jedoch, dass wenn sie Sylverant rettet, eine ihr unbekannte Parallelwelt ihrerseits dem Untergang geweiht wird. So beginnt ein viel versprechendes Abenteuer mit zahlreichen Wendungen und Geheimnissen...
Das Gameplay von ToS ist eigentlich genretypisch. In den Städten sammelt man Informationen über den nächsten Zielort, bringt die Geschichte etwas voran, kauft diverse Items und Lebensmittel und rüstet seine Kämpfer mit neuen Waffen und Rüstungen aus. In den Dungeons sieht man sich zahlreichen und zu meist sehr fair gestalteten Rätseln gegenüber und arbeitet sich bis zum entsprechenden Bossgegner vor. Im Gegensatz zu den meisten RPG gibt es in ToS allerdings keine Zufallskämpfe, was sich anfangs als sehr positiv herausstellt, mit der Zeit aber ähnlich nervend wird wie die zahlreichen Zufallskämpfe der Konkurrenzprodukte. Man kann zwar den Gegnern theoretisch ausweichen, jedoch haben die Entwickler die Gegner in den späteren Dungeons so platziert, dass ein Ausweichen unmöglich ist und aufgrund des Leveldesigns rennt man unweigerlich mehrmals in den gleichen Feind hinein.
Wer seine Augen und Ohren offen hält kann in allen Städten und vielen anderen Orten zahlreiche Nebenquests, extra Gespräche und Bonusgegenstände entdecken. Um den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen haben die Entwickler die so genannten „Skits“ eingebaut. Hierbei handelt es sich um Gespräche zwischen den Mitgliedern der Gruppe, die versuchen sollen einem den wahren Charakter der jeweiligen Helden näher zubringen und das Geschehen aufzulockern.
ToS zeichnet sich durch ein recht einfach gehaltenes Echtzeitkampfsystem aus, welches einem trotzdem zahlreiche taktische Möglichkeiten offenbart. Wer will kann die CPU auch völlig selbstständig kämpfen lassen und nur im Bedarfsfall unterstützend eingreifen. Die Echtzeitkämpfe sind zu jedem Zeitpunkt pausierbar und das Kampfmenü offenbart dem Spieler die Möglichkeit Items einzusetzen, Befehle einzugeben und Taktiken zu verändern.
Grafisch ist ToS leider ein zweischneidiges Schwert. Einerseits zeichnet sich das Spiel durch eine sehr schön und lebendig wirkende Cel-Shade-Optik aus, entworfen von Kosuke Fujishima, die das Herz aller Anime Fans sofort höher schlagen lässt. Andererseits beleidigt die extrem hässliche Oberweltgrafik das Auge des Spielers und zerstört somit den zuvor erwähnten positiven Eindruck fast gänzlich. Dafür hinterlassen die wenigen Anime-Sequenzen einen sehr guten Eindruck beim Spieler.
Musikalisch hat ToS weder Höhen noch Tiefen zu bieten. Jede Situation zeichnet sich durch passende Sounduntermalung aus, Ohrwürmer bleiben allerdings im gesamten Spielverlauf aus. Dafür punktet ToS durch eine gelungene englische Sprachausgabe, welche in zahlreichen Dialogen zum Einsatz kommt.
Der auf der Packungsrückseite erkennbare Multiplayer-Modus beschränkt sich nur auf die Echtzeitkämpfe. Dort kann man zu viert den Gegnern zu Leibe rücken, jedoch ist dies nicht mehr als eine nette Zugabe und kann nur für sehr kurze Zeit unterhalten. Ehrlich gesagt ist dies aber nicht so wichtig, da ToS sich ganz klar auf den Einzelspielermodus konzentriert.

Fazit
Für mich ist ToS nur ein überdurchschnittliches RPG geworden. Anfänger und Gelegenheitsspieler mag die klischeehafte Story mit ihren zahlreichen Wendungen zwar überraschen, aber für mich war die Geschichte leider zu jedem Zeitpunkt vorhersehbar, ebenso hinterließen die Charaktere bei mir nur einen 08/15 Eindruck. Außerdem nervten mich mit der Zeit die vielen nicht aussagenden Skits, welche meiner Meinung nach nur den Spielfluss unterbrachen und somit den Spielspaß minderten. Ehrlich gesagt bin ich kein Fan von Echtzeitkampfsystemen, weshalb die Kämpfe mir auch relativ schnell viel zu monoton wurden und mich immer mehr zum reinen Button-Smashing verleiteten. Trotz des verschenkten Potentials hatte ich meinen Spaß mit ToS, aber das beste GameCube Rollenspiel bleibt für mich weiterhin Skies of Arcadia Legends.
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