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Metal Slug 3
Hersteller: Flashpoint Entwickler: SNK Playmore Genre: Action (Jump’n’Shoot) Spieler: 1 – 2 Facts: - 4 Charaktere - 5 Levels - 10 Waffen - 9 Fahrzeuge Extras: - - Grafik Schon seit dem ersten Teil hab ich mich in die geniale Sprite-Optik von Metal Slug verguckt. Auch der dritte Teil brennt wieder ein wahres Pixel-Feuerwerk ab. Alles wurde mit viel Liebe gezeichnet und besonders die vorzüglichen Objekte vorzüglich animiert. Seien es nun die Fahrzeuge der altbekannten X-Armee, die zahlreichen nichtmenschlichen Feinde wie Mumien, Zombies, Yetis, Krabben, Schnecken, Heuschrecken, Piranhas, Killerpflanzen, Aliens und Roboter oder die fetten Obermotze: Diesmal gibt es soviel zu sehen, wie nie zuvor. Dass die Grafik natürlich alles andere als zeitgemäß ist, stört den Zocker nach den ersten Explosionsgewittern überhaupt nicht mehr. Sound Mit einem Konzert aus Krachen, Rauschen, Zischen und Dröhnen wird der Non-Stop-Krieg bestens unterstützt. Hinzu stoßen dabei wie immer die qualvollen Todesschreie der Widersacher sowie die kultigen Ansagen der Waffen („Heavy Machinegun“ ;). Die martialische Kampfmusik passt zwar zum wilden Geschehen, ohne die Action wäre sie aber sicher nur schwer zu ertragen. Handling Das einzige was ein Neuling bei Metal Slug lernen muss, ist ausweichen, denn schon ein Treffer kostet das Leben. Ansonsten lautet die Devise, gemäß dem Genre, springen und schießen! Das eintönig klingende Spielprinzip hat man diesmal sogar noch abwechslungsreicher gestaltet. Neben dem fast ein Dutzend großen Waffenarsenal, besteht diesmal wieder die Möglichkeit sein Äußeres zu verändern. Wird man zum Beispiel durch einen Zombie oder eine Mumie getötet, verwandelt man sich in Selbiges. Oder man sammelt so viel Essen ein, bis man als fetter Klops mit verstärkten Wummen um sich feuert. Wie in jedem Metal Slug können die Charaktere auch diesmal wieder in zahlreichen fahrbaren Untersätzen Platz nehmen. Ob an Land, in der Luft oder Unterwasser. In Teil 3 ist man nirgendwo vor den Rebellen sicher. Modi / Motivation Wie schon bei den Vorgängern ist der Schwierigkeitsgrad wieder sehr hoch angesetzt. Selbst auf den leichtesten Einstellungen werden Normalozocker das Game nicht am Stück durchspielen. Vor Allem der letzte Level ist elend lang und knallhart. Fairerweise sind bewältigte Missionen danach anwählbar. Nach einmaligem Beenden des Spiels schaltet man zwei weitere kleine Missionen frei. Viel mehr Motivationsquellen besitzt der Titel leider nicht. Löblicherweise haben die Entwickler viele Wegverästelungen in die Level eingebaut, doch man hat recht schnell alles gesehen. Was bleibt ist vielleicht die Jagd nach neuen Highscores oder das Sammeln hunderter Geiselnamen. Fazit Metal Slug 3 führt die Serie konsequent fort und setzt wirklich in allen Belangen noch einen drauf. Mehr Waffen, mehr Fahrzeuge, mehr Gegner, komplexere Level; kurzgesagt einfach mehr Action. Besonders zu zweit gibt es kein Halten mehr. Trotz der Missachtung heutiger technischer Möglichkeiten kommt man aus dem Staunen über den genialen Grafikstil einfach nicht heraus. Was dem Spiel eigentlich nur noch zum echten Hit fehlt, ist eine hohe Langzeitmotivation. Aber es ist halt ein Arcade-Titel welcher von seinem unglaublichen Kurzweil lebt. Hoffentlich kommen wir auch nach dem Tod von SNK (dank SNK Playmore) in den Genuss vieler weiterer noch gigantischerer Metal-Slug-Schlachten. Shortcut + beste Sprite-Grafik ever + brachiale Soundkulisse + viele Waffen und Fahrzeuge sorgen für Abwechslung + hohe Gegnervariation + Gameplay sofort verinnerlicht + alternative Wege in den Levels + zahlreiche coole Gimmicks (Verwandlungen, Geiseln oder Affen die unterstützen) + zu zweit ist’s einfach Wahnsinn - man stirbt unzählige Tode ( dank Levelwahl aber nicht störend) - veraltete Technik (juckt mich nicht) - geringe Langzeitmotivation - letzte Mission ein bisschen zu lang |
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